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Was, wenn es brennt?

  • Autorenbild: Paul Wechselberger
    Paul Wechselberger
  • 6. Juni
  • 10 Min. Lesezeit

Vor fast genau fünf Jahren ereignete sich eine Nacht, die ich noch sehr genau in Erinnerung habe. Wir waren zwar nicht selbst von dem Ereignis betroffen, dennoch hat es uns wachgehalten und uns schonungslos vor Augen geführt, dass es gerade in unserem Fall Situationen gibt, gegen die wir uns kaum wappnen könnten, wenn sie in unserem Wohnblock passieren würden.

 

Mittwoch, zweiter Juni 2021:

 

Es ist zwei Uhr nachts. Unser Vater war gerade bei meinem Bruder im Zimmer, da er etwas von ihm brauchte. Ich wache auf und nehme schwach ein blau blinkendes Licht wahr, welches durch mein Fenster schimmert. Von draußen sind Geräusche zu hören. „Klingt ähnlich, wie wenn die Müllabfuhr hier wäre…“, ist meine erste Assoziation. Unser Vater geht in mein Zimmer. Er schaut kurz bei mir aus dem Fenster und sagt, dass draußen auf unserer Straße die Rettung stehe. Die Feuerwehr sei ebenfalls gerade eingetroffen, denn im Nachbarhaus brenne es.

 

Zuerst denke ich, es handle sich um das Haus direkt gegenüber, welches man von meinem Zimmerfenster aus sieht. Immerhin die Straße liegt zwischen ihm und unserem Wohnblock. Wir sollten also sicher sein…

 

Vor wenigen Tagen wurde mein Bett auf meinen Wunsch umgestellt. „So was Dummes…“, denke ich. So wie das Bett jetzt steht, ist mein Kopf deutlich näher an dem straßenseitigen Fenster. Die Lichter von draußen stören etwas und ich kann die lauten Motorengeräusche der Feuerwehrfahrzeuge sowie mitunter hektisch klingende Vorgänge klar hören. Wahrscheinlich wäre es nicht viel anders, wenn das Bett an seinem alten Platz stehen würde, aber momentan denke ich, es würde viel ausmachen: „So ein schlechtes Timing! Muss es ausgerechnet jetzt sein, drei Tage, nachdem mein Bett näher am Fenster positioniert wurde?!“ Angesichts dessen, dass es ganz in der Nähe brennt und es jetzt Menschen gibt, die dadurch viel ernstere Probleme haben, womöglich in Lebensgefahr stecken, sind meine Gedanken ziemlich egozentrisch, weshalb ich sie rasch hinter mir lasse.  

 

Logischerweise ist mein Vater nicht wieder schlafen gegangen, sondern er schaut sich das Geschehen ein wenig von der Terrasse aus an, um sich ein Bild von der Lage zu machen und abzuchecken, wie sich das Ganze entwickelt und ob wir in Sicherheit sind. Als er nochmal kurz bei uns ist, erfahre ich, dass das Feuer im Wohnblock in der Bachgasse 5 sei. Das ist leicht beruhigend, denn es handelt sich somit nicht direkt um das Haus gegenüber. Zwischen unserem Wohnblock und dem brennenden befindet sich noch ein Wohnblock. Die Gebäude haben jeweils genügend Abstand voneinander, sodass das Feuer nicht vom einen auf das nächste Haus übergehen dürfte.

 

Unsere Mutter steht mittlerweile auch auf der Terrasse, nachdem sie von unserem Vater geweckt wurde. Die beiden beobachten die Feuerwehrleute und ihre Einsatzfahrzeuge, die sich bis vor unseren Wohnblock stauen, da sich das brennende Gebäude am Ende einer Sackgasse befindet. Auf das brennende Haus selbst können unsere Eltern keinen Blick werfen, da unser Nachbarblock ihnen die Sicht versperrt. Was sie aber sehen können, sind die hohen, lodernden Flammen, die sich dem Nachthimmel entgegenrecken. Außerdem hören sie Hilfeschreie von Menschen, die sich scheinbar noch im Gebäude befinden! Die Feuerwehrleute müssen erstmal die Schläuche an den Hydranten verbinden, was nicht auf Anhieb klappt. Langsam werden unsere Eltern etwas nervös: „Hoffentlich schaffen sie’s bald!“ Sollte sich das Feuer noch länger ungestört ausbreiten, müssten unsere Eltern darüber nachdenken, ob sie meinen Bruder und mich aus dem Bett holen und mit uns nach draußen gehen, um auf der sicheren Seite zu sein. Im zweiten Versuch gelingt es der Feuerwehr, den Schlauch anzuschließen. Das große Löschen kann beginnen. Eine Evakuierung unseres Wohnblocks wird wohl nicht notwendig werden.

 

Meine Mutter ist kurz in meinem Zimmer, da ich meine Liegeposition ändern möchte. Ihre gesamte Kleidung riecht intensiv nach Rauch, da sie draußen auf der Terrasse stand, in 50 Metern Entfernung vom brennenden Haus. Selbst, nachdem sie mein Zimmer verlassen hat, bleibt der Geruch bestehen. Meine hypochondrische Ader meldet sich: Ist es schädlich, Luft in einem Zimmer einzuatmen, in dem es nach Rauch riecht? Ist der Geruch vielleicht von draußen eingedrungen? Meine Fenster waren zwar die ganze Zeit geschlossen, aber vielleicht sind sie nicht zu 100 Prozent dicht. Hoffentlich bekomme ich davon keine Vergiftung! (Wie absurd diese Gedanken doch waren! Wenn die Mikromenge Rauch hier in meinem Zimmer ausgereicht hätte, um mir zu schaden, dann hätte es meine Eltern draußen auf der Terrasse noch tausendmal ärger treffen müssen.) Ich brauche einige Zeit, bis sich meine irrationalen Sorgen gelegt haben, was neben den Geräuschen und Lichtquellen, die ich von draußen wahrnehme, ein weiterer Grund ist, warum ich insgesamt drei Stunden lang keinen Schlaf mehr finde.

 

Erst, als es langsam dämmert - es dürfte gegen fünf Uhr morgens sein - schlafe ich endlich wieder ein. Gut möglich, dass die Löscharbeiten zu dem Zeitpunkt noch immer im Gange sind, denn von draußen sind nach wie vor die Geräusche zu hören, die darauf hinweisen, dass die Einsatzkräfte noch nicht abgezogen sind.

 

Über diese dreistündige Schlafunterbrechung darf ich mich nicht zu sehr beschweren. Nicht nur, weil es in dieser Nacht ganz in unserer Nähe eine Menge Menschen gibt, die viel größere Probleme haben, sondern auch, weil ich am Morgen nicht früh aufstehen muss, so lange schlafen kann, wie ich will und mehrere Monate Ferien vor mir liegen. Hätte sich der Brand sieben, zwölf oder dreizehn Nächte vorher ereignet, wäre eine solche Wachphase äußerst ungünstig für mich gewesen. An den Vormittagen danach fanden nämlich meine schriftlichen Maturaprüfungen statt, für die ich um halbsieben aufstehen musste. Klar wären meine Unannehmlichkeiten auch in diesem Fall nur ein winziger Bruchteil gewesen im Vergleich zu dem Horror, den die Bewohner der Bachgasse 5 in dieser Nacht erleben mussten. Trotzdem wären es denkbar unglückliche Voraussetzungen, mit sehr wenig Schlaf in eine fünfstündige Maturaprüfung zu gehen.

 

Am Morgen schlafe ich bis etwa zehn Uhr. Beim Frühstück blicke ich durch die großen Fenster, die den Essbereich von der Terrasse abgrenzen, nach draußen. Das Wetter ist bestens und die Stimmung typisch für einen Frühsommermorgen: Noch etwas kühl, doch der blaue Himmel verspricht einen warmen Tag. Irgendwie wirkt alles so friedlich und unschuldig, als wäre in der Nacht nichts gewesen. Es ist, als würde das Wetter versuchen, den Deckmantel des Schweigens über die Geschehnisse zu hüllen, und vorspielen, dass alles in Ordnung wäre.

 

Doch die Erinnerung in unseren Köpfen bleibt. Bis heute. Schwer vorzustellen, wie es damit erst den Leuten gehen muss, die sich im Gebäude befanden und von denen die allermeisten wohl schliefen, als sie plötzlich vor den Flammen flüchten oder gerettet werden mussten. Die Bilanz des Unglücks: Ein Todesfall, außerdem mussten mehrere Menschen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. In den Tagen danach gingen wir manchmal zu dem Haus, dessen Dachstuhl übel zugerichtet war. Es klaffte ein riesiges Loch und das umliegende Material sah schwarz verkohlt aus. Monate lang blieb der Block unbewohnbar, doch nach und nach wurden das Dach sowie alle anderen in Mitleidenschaft gezogenen Bestandteile des Hauses repariert, sodass die Bewohner wieder zurückkehren konnten. 

 

Im Februar 2023 brannte es erneut ganz in unserer Nähe. Diesmal passierte es aber am helllichten Tag. Über unseren Wohnblock sah ich weißen Nebel ziehen, der mir allerdings zu dicht für Nebel vorkam. War das etwa Rauch? Die Assistentin, die vor wenigen Augenblicken bei uns angekommen war, erzählte gerade, dass sie weiter vorne in unserer Straße die Feuerwehr habe eintreffen sehen. Logischerweise ließ mir das keine Ruhe. Ich musste nachsehen, was los war. Mit meinem Rollstuhl fuhr ich in das der Straße zugewandte Ende unserer Wohnung. Von unserem Gästezimmer aus konnte ich das Geschehen gut überblicken und auch zum Glück sofort erkennen, dass ich mir um unsere Sicherheit keine Sorgen machen musste.

 

Das Feuer war auf der gegenüberliegenden Straßenseite in einem heruntergekommenen, aber noch bewohnten Haus ausgebrochen und wirkte lange nicht so groß wie in der Nacht zwei Jahre zuvor. Daher war die Situation für mich nicht annähernd so unheimlich oder besorgniserregend. Aus den Nachrichten erfuhren wir später, dass mehrere Leute von einem Bagger mit der Schaufel aus dem ersten Stock gerettet wurden, bevor die Feuerwehr eingetroffen sei. Wie es der Zufall wollte, befand sich direkt neben dem Haus eine Baustelle, auf der zeitgleich mit dem Feuerausbruch gearbeitet wurde, wodurch der Baggerfahrer zum Helden des Tages wurde.

 

Seltsam, dass es in unserer Nähe jahrlange nie brannte, dann aber innerhalb von weniger als zwei Jahren gleich zweimal, beide Male nur etwa 50 Meter von unserem Wohnblock entfernt. Ein Thema, über das ich bis dahin nie ernsthaft nachgedacht hatte, geriet dadurch erstmals in mein Aufmerksamkeitsfeld. Die Erinnerungen an die Brände in unserer Nachbarschaft machte mir nicht lange zu schaffen, denn für uns selbst bestand zu keiner Zeit Gefahr. Allerdings drängten sich in mir seitdem manchmal sorgenvolle Fragen auf. Jetzt denke ich nur selten darüber nach, aber besonders in den paar Monaten nach dem ersten Brand fragte ich mich wiederholt: Was, wenn es bei uns brennt? Wie sollen mein Bruder und ich dann nach draußen gelangen?

 

Den Lift könnten wir nicht benutzen, da das im Brandfall viel zu gefährlich wäre. Eine Option wäre, dass wir die Stiegen hinuntergetragen werden. Um die drei Stiegen vom dritten Stock bis ins Erdgeschoss zu überwinden, müssten wohl jeweils zwei Personen anpacken. Wir könnten also wahrscheinlich nur hintereinander gerettet werden, da wir nicht vier Leute, die helfen könnten,  gleichzeitig in der Wohnung haben. Besonders unheimlich stellte ich es mir vor, wenn in der Nacht ein Feuer ausbräche. Dann müsste erstmal jemand aufwachen und bemerken, dass es brennt. In unserer Wohnung haben wir Rauchmelder, aber was, wenn das Feuer zunächst woanders ausbräche und wir es erst etwas später mitbekämen, wenn die Feuerwehr einträfe und bereits ein größerer Teil des Wohnblocks brennen würde? Wenn die Feuerwehr dann schon da wäre, könnte sie immerhin mit der Drehleiter an eines unserer Fenster gelangen und uns auf diese Weise in den Korb retten, der sich am oberen Ende der Leiter befindet. Das wäre zwar auch sehr stressig und aufregend, aber wahrscheinlich sicherer, denn der Weg zum Fenster wäre deutlich kürzer, als uns durch das gesamte Treppenhaus tragen zu müssen. Und je kürzer der Weg, umso geringer die Gefahr, dass uns aus Versehen jemand fallen lässt!

 

Bei einem Notruf müsste die Feuerwehr wahrscheinlich darauf aufmerksam gemacht werden, dass hier zwei Menschen mit einer schweren Muskelkrankheit wohnen, die sich selbst nicht bewegen, geschweige denn laufen können, damit unsere Rettung gleich mitgedacht wird und richtig vonstattengeht. Da diese Erklärung wertvolle Zeit kosten würde, die wir in einer derartigen Notsituation garantiert nicht verschwenden könnten, haben wir seit ein paar Jahren Informationen über uns bei der Notrufstelle hinterlegt. Wenn unsere Adresse oder unsere Namen genannt werden, kann die Person am anderen Ende der Leitung in Sekundenschnelle auf die hinterlegten Informationen zugreifen und weiß gleich um unsere spezielle Situation.

 

Auf die Idee hat uns eine Freundin unserer Mutter gebracht, die als Krankenschwester arbeitet. Der Auslöser war nicht primär unsere Sorge vor einem Brand, sondern eine konkrete Situation, als mein Bruder den Notarzt brauchte und unsere Mutter am Handy zehn Minuten lang diskutieren und unsere individuelle Situation erklären musste, bevor uns endlich der Notarzt geschickt wurde. Die Person an der Notrufstelle meinte, der Notarzt dürfe nur etwas machen, wenn der Patient anschließend mit ins Krankenhaus gebracht werde. Doch der Transport wäre für meinen Bruder erstens kompliziert, zweites eine erhebliche Belastung. Den Arzt benötigte er aufgrund eines deutlich zu schnellen Herzschlags. Mehrere Jahre lang hatte mein Bruder hin und wieder eine stark erhöhte Herzfrequenz und fühlte sich dann generell nicht gut. Was er in solchen Situationen brauchte, um sich besser zu fühlen, war meist eine Tablette, die den Herzschlag wieder auf seine normale Geschwindigkeit bringt.

 

Oft bekam er diese Tablette von unserem Vater, doch an jenem Samstagvormittag im November 2022 war unsere Mutter allein mit uns. Meinem Bruder ging es schlecht, sodass er die Frage meiner Mutter, ob sie den Notarzt rufen solle, bejahte. Doch es dauerte eben noch zehn Minuten, in denen unsere Mutter diskutieren, gleichzeitig aber auch für meinen Bruder da sein musste, der sich nicht gut fühlte. Nachdem der Arzt angekommen war und meinem Bruder ein Medikament gegeben hatte, stabilisierte sich sein Zustand rasch. In den Tagen nach dem Vorfall erzählte unsere Mutter unter anderem der einen Freundin von der negativen Erfahrung mit der Notrufstelle, woraufhin diese eben vorschlug, dass wir Informationen über unsere Situation bei der Notrufzentrale hinterlegen sollten.

 

Nachdem mein Bruder vor zwei Jahren mit invasiver Beatmung aus dem Krankenhaus gekommen ist, wurden die Informationen aktualisiert, damit die Notrufstelle auch darüber Bescheid weiß, dass er nun diese Beatmung hat. Wenige Wochen später schickte die Feuerwehr ein Einsatzfahrzeug mit Drehleiter zu uns, um auszuprobieren, wie gut die Fenster unserer Wohnung zu erreichen sind.

 


Das kleine Fenster im oberen Stock, das ihr auf den Bildern seht, führt direkt in mein Zimmer. Wenn es bei uns brennen sollte, würden die Einsatzkräfte wahrscheinlich durch dieses Fenster in unsere Wohnung eindringen. Somit wäre es für sie nachts nicht weit, bis sie mich finden und retten könnten. Für meinen Bruder müssten sie noch ein paar Meter laufen, denn um in sein Zimmer zu gelangen, müssten sie zuerst mein Zimmer durchqueren und anschließend zwei Meter durch den Gang gehen. Zur Rettung müssten mein Bruder und ich durch das Fenster auf den Korb der Drehleiter „hinübergereicht“ werden. Natürlich wäre so etwas eine absolut schlimme, traumatische Erfahrung, aber wir müssen froh sein, dass es diese Möglichkeit im Ernstfall überhaupt gäbe. Glücklicherweise mussten wir bis jetzt noch nie die Feuerwehr rufen. Hoffen wir, dass es auch in Zukunft nie dazu kommt! Es ist bereits mehr als aufregend genug, wenn es Situationen gibt, in welchen den Notarzt kommen muss.

 

Vor etwa einer Woche war übrigens ich derjenige, für den der Notarzt gerufen wurde, weil ich am Vormittag einen zu schnellen Herzschlag hatte. Bisher kam das bei mir sehr selten vor, und wenn, dann dauerte es so kurz oder fühlte sich so wenig bedrohlich an, dass keine Maßnahmen ergriffen werden mussten. Doch vor einer Woche war das eben anders: Der Herzschlag war nicht nur besonders schnell, sondern ich fühlte auch, wie mein Herz unnormal stark klopfte. Als das Gefühl nach einer halben Stunde noch immer nicht nachließ, wurde schließlich der Notruf gewählt. Ironischerweise fühlte ich mich ab diesem Moment etwas besser. Die Herzfrequenz war zwar weiterhin zu hoch, aber immerhin das unangenehm kräftige Klopfen und das generelle Unwohlsein hatten sich gelegt. Letztendlich bekam ich durch eine Infusion Flüssigkeit sowie etwas Glukose, dann konnten die medizinischen Kräfte schnell wieder abziehen. Der vermutete Grund für meine Tachykardie, wie eine erhöhte Herzfrequenz in der Fachsprache heißt, war, dass ich wegen der hohen Temperaturen etwas dehydriert gewesen war. Außerdem war mein Blutzuckerspiegel sehr niedrig. Vielleicht werde ich diese Thematik in einen anderen Blogbeitrag bald näher beleuchten.

 

PS: Der Song meiner Lieblingsband Bon Iver, den ich am stärksten mit dem Ereignis vom zweiten Juni 2021 assoziiere, ist „____45_____“. Interessant dabei ist, dass ich die Band zu dem Zeitpunkt noch gar nicht kannte, sondern erst vier Monate danach zum ersten Mal etwas von ihr hörte. Bis ich „____45_____“ entdeckte, vergingen wieder ein paar Monate. Dennoch brachte mein Geist das Lied sofort mit dem Brand in Verbindung, was nicht nur daran liegt, dass in dem Lied zwölfmal das Wort „fire“ vorkommt. Die Songstruktur, oder der Song generell, mag - wie auch der Songtitel - etwas seltsam anmuten, wenn man sonst nur das anhört, was ständig im Radio gespielt wird. Doch für mich ist es viel mehr als nur ein seltsames Lied. Es erzeugt in mir eine ganz eigene Emotion, die mich bis heute intensiv an diese Nacht von vor fünf Jahren sowie an den Morgen danach zurückdenken lässt. Die Gefühle, die ich beim Hören dieses Liedes verspüre, kann ich nicht eindeutig als positiv oder negativ einordnen. Es sind einfach intensive Gefühle.

2 Kommentare

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thijs
09. Juni
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

spannende geschichte!

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Gast
07. Juni
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

Sehr schön geschrieben lieber paul!

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